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Die Geschichte der Pannenmühle reicht bis in
die Anfänge des 16. Jahrhunderts zurück. Im Jahr 1524 fing
alles mit dem „Spanisch Hüske“ an, das als
Grenzstation und Zollhaus zwischen dem Herzogtum Jülich-Berg und
den spanischen Niederlanden unter der Regentschaft Philipps II diente.
Schon damals standen den Grenzgängern zu ihrem leiblichen Wohl ein
Schankraum und als sportliche Betätigung eine Bügelbahn (eine
Art Boulespiel, das im Jahr 1331 erstmals erwähnt wurde) zur
Verfügung.
Im Jahr 1806 wurde das Spanisch Hüske um eine Wassermühle die
Öl herstellte, verbunden mit einem Wohnhaus erweitert und
"Pannenmühle" genannt. Aus der Ölmühle wurde 1870 eine
Getreidemühle. Neben der Mühle betrieb der Müller ab
1883 auch eine Sommerwirtschaft. Das Geschäft florierte und wurde
um einen weiteren Gastraum vergrößert, sodass die Gäste
ausreichend Platz hatten.
Der Sohn des Müllers erweiterte um 1900 das Anwesen um eine
Badeanstalt und nannte sich fortan: „der Badewirt“. Zu
diesem Zeitpunkt wurde das Objekt unter den beiden Familien real
aufgeteilt. Der "Badewirt" bekam den südlichen Teil des
Grundstücks Pannenmühle (das hier zum Verkauf stehende
Objekt). Der Nachbar plant zu einem gegebenen Zeitpunkt auch zu
verkaufen.
Neben einigen Holzteilen (Mühlengetriebe) aus der ehemaligen
Mühle haben wir Urkunden, Werbetafeln des Badewirtes, alte
Zeitungsberichte und Gemälde der ursprünglichen
Pannenmühle.
Die Erkelenzer Volkszeitung schrieb im Juni 1950: „ … die
Pannenmühle, sie ist eine der hübschesten unter den 20
Schwalmmühlen. Neben ihrer reizvollen Lage, hat sie eine
historische Vergangenheit aufzuweisen….“. Sicherlich gilt
diese Aussage auch heute noch.
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